Baugrund

Der Baugrund wird durch ein oder mehrere Bohrprofile definiert, deren Lage durch Koordinaten im Grundriss (Bild A-5) festgelegt werden. Jedes Bohrprofil kann eine andere Schichtenfolge mit einer oder mehreren Schichten mit unterschiedlichen Bodenmaterialien aufweisen. Die Böden werden durch die Steifemoduli für Erstbelastung (Es) und Wiederbelastung (Ws) und die Wichten γ definiert. Auch die Poissonzahl n des Bodens wird berücksichtigt. Zur Erfassung der Vorbelastung qv kann eine Feldweise unterschiedliche Gründungstiefe tf berücksichtigt werden. Es kann auch die Grenztiefe berechnet werden.

Bei der Zuteilung der Bohrprofile zu den Bodeneigenschaften unter den einzelnen Elementknoten kann zwischen folgenden drei Verfahren gewählt werden:

1- Hand-Zuteilung der Bohrprofile zu den einzelnen Elementknoten
2- Aufteilung der Fundamentfläche in Teilflächen mit gleichen Bohrprofilen
3- Automatische bilineare Interpolation zwischen den Bohrprofilen (Bild A-5).

Die Bohrprofile können mit den Bezeichnungen, Symbolen und Farben nach DIN 4023 oder nach eigener Wahl nebeneinander graphisch dargestellt werden (Bild A-6).

Bild A-5   Bohrprofile bei beliebig geschichtetem Baugrund

Bild A-6   Beliebige Schichtdicke, unterschiedliche Schichtenfolge

Bild A-7   Steifemoduli für Erst- und Wiederbelastung

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